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Ambulante Psychotherapie

In der ambulanten Psychiatrie und Psychotherapie am Clinicum Alpinum werden verschiedene Techniken angewandt, die Ihnen helfen, Ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu verstehen und zu steuern, um Ihre emotionale, psychische Gesundheit zu fördern.

Psychotherapie kann als eigenständige Behandlung oder ergänzt durch die Medikamente, die die Psychiaterin oder der Psychiater verschriebt, angeboten werden.

Mit fachärztlicher und psychologischer Diagnostik, psychotherapeutischen Gesprächen, Krisenintervention und Begleitung helfen wir Ihnen, Ihr Leiden schnell und nachhaltig zu minimieren.

Wir sind für Sie da – in akuten emotionalen Krisen und Belastungssituationen ebenso wie bei Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen oder Burnout.

So unterstützen wir Sie:

  • Diagnostik uns Beratung: Klärung von Ihren Beschwerden und Finden des passenden Behandlungsweges
  • Psychotherapie: Gespräche zur Bewältigung von Problemen und Stärkung von Ihren Ressourcen
  • Medizinische psychiatrische Behandlung: Fachärztliche Begleitung und Behandlung mit Medikamenten wenn nötig
  • Krisenhilfe: Schnelle Unterstützung in akuten emotionalen und Beziehungskrisen

Unser Psychotherapieteam bietet die Behandlungen in allen drei anerkannten Psychotherapierichtungen. Wir haben Kompetenz in der systemischen, psychodynamischen und kognitiven Verhaltenspsychotherapie. Darüber hinaus arbeiten wir mit Psychotherapietechniken, die zur Behandlung von posttraumatischen Störungen (EMDR) und Persönlichkeitsstörungen (DBT) eingesetzt werden.

Systemische Therapie

Die Systemische Therapie versteht psychische Symptome unter besonderer Berücksichtigung von Beziehungen. Ziel ist es, die symptomfördernden Verhaltensweisen, Interaktionsmuster und Bewertungen umzuwandeln und neue, gesundheitsfördernde Lösungsansätze zu entwickeln. In die Therapie können Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder andere wichtige Bezugspersonen einbezogen werden. Die Systemische Therapie im Mehrpersonensetting, die dann beispielsweise gemeinsam mit der Kernfamilie oder der erweiterten Familie stattfindet, nutzt die Angehörigen als Ressource für die Behandlung und die Veränderung von bedeutsamen Beziehungen und Interaktionen.

Tiefenpsychologische Psychotherapie

Die tiefenpsychologische Psychotherapie sieht Krankheitssymptome als Folge von inneren Spannungen und Konflikten, die sich in Form von emotionalen, psychischen und Beziehungssymptomen äussern. Diese inneren Konflikte und Erfahrungen können das spätere Leben bestimmen und psychische Erkrankungen zur Folge haben. Ziel der Therapie ist es, die zugrundeliegenden Motive und Konflikte, die die Symptome auslösen, zu erkennen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Patientin oder Patient werden in der Psychotherapie dabei unterstützt, durch Einsichten in die Zusammenhänge und Ursachen der aktuellen Symptome Veränderungen im Erleben oder Verhalten zu erreichen.

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nichtbewussten Lernprozessen sind. Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten erarbeitet, welche Bedingungen ihrer oder seiner Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation zur Entstehung und Aufrechterhaltung der psychischen Symptomatik beigetragen haben und weiter wirksam sind. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam die Therapieziele und der Behandlungsplan festgelegt. In der Verhaltenstherapie wird die Patientin oder der Patient zur aktiven Veränderung ihres oder seines Handelns, Denkens und Fühlens motiviert und angeleitet. Dabei werden die bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten herausgearbeitet und für den Veränderungsprozess nutzbar gemacht.